Wieder ein volles Haus
Wenn es um die ideale Trainingsmethode zum Fettabbau geht, gibt es verschiedene Ansichtsweisen. Zu diesem „(ge)wichtigen“ Thema räumte Dr. Kurt Moosburger nach der herzlichen Begrüßung von KR Stefan Scherl mit Mythen auf und gab den Besuchern dieses AK Infoabends in der Bezirkskammer Landeck zahl- und hilfreiche Tipps, um tatsächlich und auf Dauer Fett zu verlieren.
Für das Übergewicht (= zu hoher Körperfettanteil) ist weniger das Körpergewicht als vielmehr die Körperzusammensetzung relevant und somit Gewicht und BMI im Einzelfall zu evaluieren, da der BMI die Fettverteilung nicht berücksichtigt. Der Experte rät in diesem Zusammenhang, nicht alleine auf die Waage fixiert zu sein, sondern vielmehr den Blick in den Spiegel zu wagen, den Bauchumfang zu messen oder den „Kneiftest“ (Dicke der Unterhautfettschicht) durchzuführen. Dr. Moosburger stellt immer wieder klar, dass es nur die Wahrheit der „Energiebilanz“ gibt, d. h., der Verbrauch muss höher sein als die Kalorienzufuhr. „Entscheidendes Kriterium für eine Reduktion des Körperfettanteils ist eine negative Energiebilanz!“
Jede körperliche Aktivität hilft, eine negative Energiebilanz zu realisieren (in Verbindung mit bewusster Ernährung) und lässt sich mithilfe von Krafttraining am effizientesten „abspecken“ → „Nachbrenneffekt“ (gesteigerter Ruhe-Energieumsatz bis zu 24 Stunden). Es wird außerdem empfohlen, lieber kürzer und intensiver zu trainieren, als länger und entspannt. „Ein intensives Training von 20 Minuten bewirkt letztendlich eine effizientere Körperfettreduktion als ein 40-minütiges Training mit dem vermeintlichen Fettverbrennungspuls.“
Ein simpler Tipp wäre, vermehrt Bewegung in den Alltag einzubauen. Lift und Rolltreppe vermeiden, mit dem Rad zur Arbeit etc. wären schon erste kleine Schritte auf dem Weg zum Idealgewicht. Ursachen für den verminderten Energieverbrauch in unseren Tagen gibt es genug, so sind auch die passiven Freizeitaktivitäten ein nicht unwesentlicher Grund dafür.
In Bezug auf vernünftige Ernährung empfiehlt Dr. Moosburger Mischkost („bunt“) und zu essen, wenn man hungrig ist bzw. aufzuhören, wenn man satt ist. Nicht wann und wie oft man isst ist entscheidend, sondern was und wieviel.
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