• Unterrichtsministerin soll nicht bei den Kindern einsparen

    Massiv gegen die Sparpläne der Unterrichtsministerin wendet sich AK Präsident Erwin Zangerl. „Gerade bei den Kindern und bei ihrer Ausbildung einzusparen, halte ich für den völlig falschen Weg. Wir wissen aus zig Tests und Untersuchungen, dass bereits jetzt die Ausbildungsqualität unserer Kinder in wichtigen Fächern gegenüber vergleichbaren Ländern deutlich hinterherhinkt. Gerade die Politik wird in Sonntagsreden nicht müde zu betonen, dass die beste Bildung der Kinder das wichtigste Rüstzeug für unsere Zukunft als Lebens- und Wirtschaftsstandort ist. Da fragen sich die Eltern zu Recht, was von diesen Aussagen zu halten ist, wenn dann genau in diesem Bereich gespart werden soll.

    Den Rotstift muss man nicht unbedingt beim Unterricht ansetzen, auch in anderen Bereichen des Ministeriums und der Verwaltung wird sicher genügend Einsparpotenzial vorhanden sein.“

    Besonders erzürnt Zangerl die Tatsache, dass auch bei der Neuen Mittelschule massiv gespart werden soll. „Gerade diese neue Schulform war ja das Parademodell des Unterrichtsministeriums und wurde massiv beworben und gefördert. Der nunmehr geplante Rückschritt kommt einer Bankrotterklärung gleich“, so der AK Präsident.