Tipps und Tricks zum Steuerausgleich
Leider verhält es sich immer noch so, dass viele Arbeitnehmer die zu viel bezahlte Steuer nicht vom Finanzamt zurückholen. Dabei zeigt die Statistik der Bezirkskammer Imst, dass es sich durchaus lohnt, sich Zeit zu nehmen und sich mit dem Thema „Arbeitnehmerveranlagung“ auseinander zu setzen. Im Jahr 2017 haben die Referenten der BK Imst insgesamt 778 Arbeitnehmerveranlagungen ausgefüllt und abgesendet. Im Schnitt wurde eine Gutschrift von € 585,30 erzielt, was zu einer Gesamtgutschrift von € 455.363,63 führte.
Grund genug, dass die Bezirkskammer Imst wiederum zum Informationsabend „Tipps & Tricks zum Steuerausgleich“ geladen hat. Denn wer weiß wie es geht, der holt sich entsprechend mehr vom Finanzamt zurück.
In seinem umfassenden und informativen Vortrag zeigte Mag. Michael Mader auf, dass auch Kleinverdiener und Personen mit niedriger Pension vom Steuerausgleich profitieren, auch wenn sie keine zusätzlichen Absetzbeträge haben. Bei unterschiedlich hohen Bezügen während des Kalenderjahres – wie etwa beim Wechsel von Voll- auf Teilzeit, wenn Arbeitnehmer nicht ganzjährig beschäftigt waren, bei niedrigem Einkommen oder, wenn der Alleinverdiener- bzw. Alleinerzieherabsetzbetrag zusteht, ist mit einer Steuergutschrift zu rechnen.
Auch auf die Neuerungen, dass Spenden, Kirchenbeiträge und Beiträge für die freiwillige Weiterversicherung und den Nachkauf von Versicherungszeiten künftig im Rahmen der Veranlagung nun automatisch berücksichtigt werden, ist Mag. Mader in seinem Vortrag eingegangen.
Bezirkskammerleiter Mag. Günter Riezler konnte unter den 40 interessierten Besuchern auch Kammerrätin Beate Flunger und Martina Höllrigl begrüßen, die wertvolle und nützliche Informationen mit nach Hause nehmen konnten.
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