Hausmittel aus der Küche
„Alles was wir brauchen um gesund zu bleiben, hat uns die Natur reichlich geschenkt“ hat bereits der wohl bekannte Naturheilkundige Pater Sebastian Kneipp im 19. Jahrhundert festgestellt und gehen noch heute regelmäßig verwendete guttuende Hausmittel auf ihn zurück. Hinsichtlich der Anwendung von Naturheilmitteln ist, wie ebenso schon von Pfarrer Kneipp vorgegeben, zu beachten, dass diese angenehm sein und Beschwerden lindern sollen.
Von diesem Leitspruch ausgehend hat Kräuterfachberaterin Brigitte Staffner in ihrem äußerst authentischen Vortrag die Wirkung einiger Naturpflanzen beschrieben und Anwendungsmöglichkeiten dargestellt. Darüber hinaus wurden diverse Wickel aus verschiedenen Kräutern, Topfen, Zwiebel, Leinsamen, Kohl, Zitrone, Kren, Thymian und Bienenwachs auch gleich während des Vortrages an freiwilligen Zuhörern getestet. Mit selbstgenähten Polstern, aber auch mit gewöhnlichen Socken und Tüchern wurden die Naturmittel auf entsprechende (Reiz-)Stellen am Körper aufgelegt. Kopf-und Halsschmerzen, Schlafstörungen, zur Vorbeugung von Erkältungen und Grippe, für Gelenksentzündungen, aber auch bei seelischer Anspannung und innerer Unruhe – um nur einige zu nennen – wurden diverse Möglichkeiten aufgezeigt, um entsprechend vorzubeugen. Weiters konnten die Besucher auch direkt vor Ort zubereitete (gekochte) Hausmittel, wie Hustensaft, Tee und Gesundheitsaufstriche verkosten, um sich von deren Güte selbst überzeugen zu können. Zusammenfassend appellierte die Vortragende an die Zuhörer, dass eine Anwendung von bewährten Hausmitteln aus der Küche vor allem auch hilft, sich wieder selbst zu spüren, anstatt sinnlos Tabletten zu schlucken.
Zu diesem Informationsabend konnte der Bezirkskammerleiter Mag. Gregor Prantl auch die Kammerräte Klaus Purner und Abdulkadir Özdemir begrüßen. Für individuelle Fragen der Zuhörer nahm sich die Vortragende anschließend ebenfalls genügend Zeit und konnten noch mitgebrachte Naturheilmittel individuell ausprobiert werden.
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