Essens-Schwindel – nicht mit mir!
Unter dem Motto „Was will ich mir einverleiben?“ hat Fr. Mag. Hofinger anhand einiger Beispiele Unterschiede zwischen naturbelassenen bzw. wenig verarbeiteten Lebensmitteln und industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln (zB. Kartoffel-Püree, Milchreis als Fertigprodukt) erklärt. Wie werden „Fertiggerichte“ hergestellt, was passiert mit den Inhaltsstoffen und welche Auswirkungen hat das Endprodukt auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden.
Bei Bio-Produkten sind nur rund 50 und bei konventionellen Lebensmitteln jedoch über 300 (!) Zusätze erlaubt und sind folglich auf Verpackungen oft unzählige Inhaltsstoffe aufgedruckt. Kritisch zu betrachten sind auch zugesetzte Farbstoffe bei Süßigkeiten für Kinder, da diese nur aus Zucker und Chemikalien bestehen, was auch einige Anwesende sichtlich geschockt hat.
Sehr anschaulich wurde zudem dargestellt, warum trotz „fettreduzierter“ Ernährung viele Menschen mit Übergewicht und gesundheitlichen Problemen (Diabetes etc.) zu kämpfen haben – rund 40 Stück Würfelzucker pro Liter bei einem durchaus beliebten Getränk verfehlen ihre Wirkung nicht.
Beim Thema Lebensmittel-„Panscherei“ wurde schnell klar, dass die Möglichkeiten der heutigen Zeit unbegrenzt scheinen und nicht alles was zB. wie eine Garnele aussieht und so schmeckt, auch tatsächlich so ein Krustentier ist. Werbelügen, Mogelpackungen und irreführende Angaben zur Herstellung sowie Herkunft sind bereits allgegenwärtig!
Zahlreiche Fragen der interessieren Zuhörer am Ende des Vortrages, welche allesamt kompetent von Frau Mag. Hofinger beantwortet wurden, zeigen, dass viele Konsumenten bereits sensibilisiert wurden und sich Gedanken über die Wertigkeit von Nahrungsmitteln machen. Neben der Vortragenden konnte Herr Mag. Stefan Zauner auch Kammerrat Klaus Purner zur Veranstaltung begrüßen.
