Erfolgreich ohne auszubrennen
Die Referenten der AK Tirol stellen in ihrer täglichen Beratung fest, dass die Menschen mit einem ständig steigenden Druck im Arbeits- und Privatleben konfrontiert sind und sich zunehmend “ausgebrannt” fühlen. In Österreich sind es ca. 1 Million Menschen, die in der Arbeitswelt einem ungesunden Stress ausgesetzt und Burnout gefährdet sind. Auf Einladung der Bezirkskammer Imst zeigte Dr. Bardia Monshi in einem Impulsreferat den 12-Stufenweg hin zum Burnout auf. Zu spät erkannt, führen die Folgen der Erschöpfung zu körperlichen Beschwerden und oft lang andauernder Arbeitsunfähigkeit.
Woran Burnout bereits im Anflug erkannt werden kann und wie man dagegen steuert, das wurde den Besuchern durch eine mitunter humorvolle Vortragsart, mittels praktischen Übungen sowie inspirierender Erkenntnisse, vermittelt.
AK-Vizepräsident Reinhold Winkler konnte unter den sehr zahlreich erschienenen Interessierten auch die Kammerräte Beate Flunger, Daniela Holaus, Nadja Hackl sowie Christoph Stillebacher begrüßen und wies eingangs darauf hin, dass mit 1. Jänner 2013 eine Novelle zum Arbeitnehmerschutzgesetz in Kraft getreten ist. Es wird nunmehr klargestellt, dass unter „Gefahren“ neben physischen auch psychische Belastungen gemeint sind. Diese Klarstellung dient der stärkeren Betonung arbeitsbedingter, psychischer Belastungen, die zu Fehlbeanspruchungen führen. Dies mit dem Ziel, bei den Betriebsverantwortlichen den notwendigen Bewusstseinsbildungsprozess zu unterstützen und die Auseinandersetzung mit diesem Thema in den Betrieben zu intensivieren.
