• Arbeitnehmer werden sich die Lohnsteuerreform sicher nicht selbst bezahlen

    „Es ist genug diskutiert worden, jetzt müssen endlich Fakten auf den Tisch. Fakt ist, dass die Arbeitnehmer zwei Drittel der Steuerlast tragen müssen. Umso schäbiger ist es, die Menschen laufend zu verunsichern und ihnen einzureden, ihr Sparbuch oder ihr Häuschen sei von einer Vermögenssteuer betroffen. Die Lakaien der Multimillionäre werden jetzt vorgeschickt, um die Menschen zu verunsichern.

    Das Geld den Arbeitnehmer-Familien und den Pensionisten aus der linken Tasche herauszuziehen, um es dann auf der rechten Seite wieder zurückzugeben, ist keine Entlastung für die Lohnsteuerpflichtigen. Das ist ein Zeugnis von Ignoranz für alle, die das Urlaubsgeld brauchen, um die Kinderbetreuung bezahlen zu können, oder das Weihnachtsgeld, weil sie damit die Heizmittel für den Winter kaufen müssen!“

    Niedrigere Lohnsteuersätze mit der vollen Besteuerung des 13. und 14. Gehalts gegen zu finanzieren, ändert nichts an der Tatsache, dass die Arbeitnehmer bereits jetzt den größten Teil der Steuerlast tragen und es keine Steuergerechtigkeit gibt. Von 10 Steuer-Euro müssen die Arbeitnehmer bereits jetzt 8 Euro berappen. Und nur 22 Cent stammen aus Vermögen.

    „Derartige Vorschläge haben mit Steuergerechtigkeit aber schon gar nichts zu tun. Die Arbeitnehmer dürfen nicht länger die Melkkuh des Staates sein. Das ist nicht die Steuerreform, die wir brauchen, um die Menschen zu entlasten, den Konsum zu beleben und damit die Konjunktur und die Wirtschaftskraft im Land wieder anzukurbeln. Wir verlangen einen fairen steuerlichen Ausgleich gegenüber den anderen Gruppen im Land “, so der Tiroler AK Präsident.