14 Jahre, was nun?
Mit dem bevorstehenden Abschluss der Neuen Mittelschule, Hauptschule oder AHS-Unterstufe rückt die weitere Schul- bzw. Berufswahlentscheidung für die SchülerInnen unaufhaltsam näher. Ziel dieser Veranstaltung ist es, bei diesem zentralen Thema weitere Denkansätze zu geben, welche Möglichkeiten überhaupt offen stehen.
Eingangs hat die schulpsychologische-Bildungsberaterin versucht Einflussfaktoren der Entscheidung zu isolieren und hat zudem die Berufsfindung als Selbstfindung identifiziert. Weiters hat sie mögliche Bildungswege in Österreich aufgezeigt und die Voraussetzungen dafür (z.B. Aufnahmeprüfungen) angesprochen.
Anschließend hat der Jugendberufsberater des AMS Innsbruck anhand von konkreten Fällen aus der täglichen Beratung anschaulich einen Weg zur Berufsfindung aufgezeigt und vor allem Einblicke in die Lehrausbildung gegeben. Insbesondere verwies er auch darauf, dass mehrere Möglichkeiten offen gehalten werden sollten (Plan B) und präsentierte Statistiken, dass trotz des Angebotes von rund 180 Lehrberufen in Tirol, von mehr als der Hälfte der jugendlichen Berufswerber, lediglich rund 10 Lehrberufe gestürmt werden und sich somit zusätzlich ein harter Konkurrenzkampf entwickelt.
Abschließend hat der Schullaufbahnberater die Unterschiede zur Berufsorientierung erläutert und das gemeinsame Ziel dieser beiden Funktionen hervorgehoben.
Er warnte auch davor, dass viel Auswahl bei den Ausbildungsmöglichkeiten auch eine schwierige Wahlentscheidung bei den Jugendlichen bedeutet. In diesem Zusammenhang hat er besonders auf konkrete Informationsseiten im Internet verwiesen, die sämtliche Möglichkeiten und Ziele übersichtlich darstellen.
Zu diesem Informationsabend konnte der Bezirkskammerleiter Mag. Gregor Prantl auch den Vorsitzenden des Ausschusses Bildung der AK Tirol KR Martin Schaffenrath in Vertretung des Präsidenten begrüßen. Nach dem Vortrag wurden im gemütlichen Rahmen weitere individuelle Fragen beantwortet und ist der Abend so allmählich ausgeklungen.
