14 Jahre – was nun?
Wenn es um die Berufswahl geht, machen sich wohl alle Eltern Gedanken, wie sie ihre Kinder bestmöglich unterstützen können. Genau so eine Hilfestellung sollte daher auch der Info-Abend „14 Jahre, was nun?“ sein, eine einmalige Chance, gleich mehrere Experten (Schülerberatung, AMS, BFI) unter einem Dach anzuhören und zu befragen.
Am 24.11.2015 begrüßte Bezirkskammerleiterin Frau Dr. Birgit Fasser-Heiß 24 Interessierte, besonders erfreulich war, dass viele SchülerInnen teilgenommen haben! Der einhellige Tenor bei Experten, Eltern und Kindern war, dass die Wahl des zukünftigen Berufes im Alter von 13 Jahren sehr schwer zu treffen ist. Trotzdem steht die Entscheidung an, denn bereits mit dem Semesterzeugnis müssen Anmeldungen an weiterführenden Schulen oder Bewerbungen bei Lehrbetrieben eingereicht werden. Der Bezirk Reutte ist mit 8 Schulen im Talkessel Reutte und 196 Lehrbetrieben (Stand 2014) im Bezirk gut aufgestellt. Wer zunächst klärt, ob weiterführende Schule oder Lehre, im Bezirk bleiben oder nicht, etc., der kann sich dem „realistischen Wunschberuf“ Schritt für Schritt annähern. Gut bedient ist, wer sich auch einen Plan B (oder C) überlegt. Und dann sollten alle aufgezeigten Möglichkeiten der Berufsfindung ausgenützt werden, viel in den Betrieben schnuppern, anpacken, ausprobieren, fragen – hier zeigt sich sofort, ob eine Tätigkeit gefällt.
Wer sich für eine Lehre entscheidet, sollte auch Überlegungen zu Lehre mit Matura anstellen. Es gibt gewisse Spielräume, die Maturafächer zeitlich etwas zu staffeln, so muss vor Lehrzeitende eine positive Prüfung abgelegt sein, die restlichen Fächer können innerhalb von 3 Jahren nach Lehrzeitende kostenlos absolviert werden. Alle Experten haben betont, dass die Welt nicht untergeht, sollte sich doch einmal jemand falsch entschieden haben, hier sollten die Eltern auch Verständnis zeigen.
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