14 Jahre- was nun?
Mit dem bevorstehenden Abschluss der Neuen Mittelschule, Hauptschule oder AHS-Unterstufe rückt die weitere Schul- bzw. Berufswahlentscheidung für die Schüler unaufhaltsam näher. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, weitere Denkansätze zu geben, welche Entscheidungshilfen es gibt und welche Möglichkeiten offen stehen. Eingangs hat die schulpsychologische-Bildungsberaterin versucht Einflussfaktoren der Entscheidung zu isolieren und zudem die Berufsfindung als Selbstfindung identifiziert. Weiters hat sie mögliche Bildungswege in Österreich anschaulich aufgezeigt und die Voraussetzungen dafür (z.B. Aufnahmeprüfungen) kurz angesprochen.
Anschließend hat der Schülerberater Schullaufbahnberatung und Berufsorientierung erläutert und gemeinsame Ziele hervorgehoben. Viel Auswahl bei den Ausbildungsmöglichkeiten bedeutet auch eine schwierige Wahlentscheidung der Jugendlichen. Klar zum Ausdruck bringt er, dass das Halbjahreszeugnis des Schuljahres 2014/2015 für jeden Schüler Grundlage für die weitere Ausbildung bzw. Lebensweg ist.
Abschließend hat der Jugendberufsberater des AMS Innsbruck anhand von anschaulichen Fallbeispielen Wege zur Berufsfindung aufgezeigt und vor allem Einblicke in Lehrausbildungen gegeben. Insbesondere verwies er auch darauf, dass mehrere Möglichkeiten offen gehalten werden sollten (Plan B) und präsentierte Statistiken, dass trotz des Angebotes von rund 180 Lehrberufen in Tirol, von mehr als der Hälfte der jugendlichen Berufswerber, lediglich rund 10 Lehrberufe gestürmt werden. Klar wird von allen drei Vortragenden auf den Punkt gebracht, dass – auch durch Statistiken belegt – die Wahrscheinlichkeit arbeitslos zu sein/werden, ganz klar von der Ausbildung abhängt! Zu diesem Informationsabend konnte der Bezirkskammerleiter Mag. Gregor Prantl auch den Vorsitzenden des Ausschusses Junge Arbeitnehmer der AK Tirol KR Klaus Purner begrüßen, wobei von diesem als äußerst erfreulich hervorgehoben wurde, dass sich an diesem Abend mehrheitlich Jugendliche selbst unter den interessierten Besuchern befanden, um persönlich Anregungen von den Experten einzuholen.
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