„Arbeitslosigkeit bei älteren Personen entschieden entgegenwirken“
Die Rahmenbedingungen am Arbeitsmarkt bleiben schwierig, trotzdem hält sich Tirol nicht zuletzt dank wirksamer Maßnahmen der Tiroler Landesregierung zum vierten Mal in Folge stärker als alle anderen Bundesländer. Dennoch sind vor allem im urbanen Bereich speziell ArbeitnehmerInnen über 50 Jahre von Arbeitslosigkeit betroffen. „Die bisher eingeführten Eingliederungszuschüsse und Beschäftigungsinitiativen seitens des AMS sind in jedem Fall zu begrüßen, aber leider noch nicht weitreichend genug. Das AMS bräuchte mehr Budget, um hier entsprechende Schwerpunktmaßnahmen setzen zu können“, appellierte heute VP-Arbeits- und Sozialsprecher KR Heinz Kirchmair an den Tiroler Landtag, sich dafür bei der österreichischen Bundesregierung einzusetzen. Die Arbeitslosigkeit älterer ArbeitnehmerInnen in den Griff zu bekommen stellt für Kirchmair eine der größten Herausforderungen von Politik und Wirtschaft dar, allerdings dürfe auch keinesfalls auf die jungen ArbeitnehmerInnen vergessen werden.
„Die AMS-Mittel für Personen über 50 Jahren wurden zwar erhöht und auch für 2016 und 2017 bereitgestellt, sind jedoch nicht flexibel einsetzbar. Derzeit sind diese im Verhältnis 60:40 für Eingliederungsbeihilfen (60%) und Sozialökonomische Betriebe (40%) einzusetzen. Ab 2018 sind allerdings diese Mittel nicht mehr vorgesehen. Der Bund ist daher gefordert, ausreichend und bedarfsgerechte Mittel für das AMS und somit für eine flexiblere, aktive Arbeitsmarktpolitik gerade auch im Sinne der älteren ArbeitnehmerInnen bereitzustellen“, unterstreicht Kirchmair.
