AK Tirol warnt vor „WhatsApp-Kettenbriefen“ mit Todesdrohungen
Wenn Du diese Nachricht nicht an 20 Leute schickst, komm ich um 0 Uhr zu dir“ droht eine Computerstimme. Angeblich sei schon eine Person umgebracht worden, welche die Nachricht nicht weitergeleitet hat, sie „schrie um ihr Leben“ so die Computerstimme weiter. Schließlich wird auch mit Mord an der Mutter gedroht, auch hier sei bereits eine Person ermordet worden, die die Warnung ignoriert hat.
AK Präsident Erwin Zangerl: „Das sind besonders makabre Mitteilungen, die vor allem Kinder und Jugendliche in höchstem Maße verunsichern und ihnen Angst machen. Wir werden die Betreiber von WhatsApp sofort informieren und Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erstatten.“
Die AK Tirol empfiehlt, diese und andere Kettenbriefe gleich zu löschen und nicht weiterzuleiten, um die weitere Ausbreitung hintanzuhalten. Eltern wird empfohlen, mit ihren Kindern, die WhatsApp nutzen, zu sprechen, ob sie diese oder andere bedrohliche Nachrichten erhalten haben. Generell sollten regelmäßig aktuelle Gefahren bei der Nutzung der neuen Medien besprochen werden, zum einen über aktuelle Probleme, zum anderen auch präventiv, damit Kinder auf derartige Gefahren des Internets vorbereitet sind.
Die AK Tirol rät generell dazu, mit Kindern über alle Unklarheiten, bedrohliche oder suspekte Nachrichten und Kostenfallen zu sprechen. Eltern und Kinder können sich bei den zuständigen Stellen wie den Konsumentenschützern der AK Tirol, bei der Polizei oder dem Internetombudsmann melden, um Information und Hilfe zu bekommen.
