• Hände weg vom Urlaubs- und Weihnachtsgeld

    Als Hohn empfindet AK Präsident Erwin Zangerl den Vorschlag der Wirtschaftstreuhänder, durch eine volle Besteuerung des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes eine Senkung der Lohnsteuer zu finanzieren: „Hände weg vom Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Das wäre ein schlechter Taschenspielertrick. Das Geld den Arbeitnehmer-Familien und den Pensionisten aus der linken Tasche herauszuziehen, um es dann auf der rechten Seite wieder zurückzugeben ist keine Entlastung für die Lohnsteuerpflichtigen.

    Niedrigere Lohnsteuersätze mit der vollen Besteuerung des 13. und 14. Gehalts gegen zu finanzieren, ändert nichts an der Tatsache, dass die Arbeitnehmer bereits jetzt den größten Teil der Steuerlast zu tragen haben und die Millionenvermögen nicht angetastet werden.

    Diese Vorschläge sind nicht die Steuerreform, die wir brauchen, um die Menschen zu entlasten, den Konsum zu beleben und damit die Konjunktur und die Wirtschaftskraft im Land wieder anzukurbeln.

    Wir verlangen einen fairen steuerlichen Ausgleich gegenüber den anderen Gruppen im Land und vor allem, dass auch die Millionenvermögen endlich ihren gerechten Beitrag leisten“, so der Tiroler AK Präsident.