• Preise für Diesel und Benzin konstant teuer

    Nichts Neues für Tirols Autofahrer: Die Preise für Diesel und Benzin bleiben weiterhin hoch, so das Ergebnis der aktuellen AK Treibstoffpreiserhebung. Super kostete Ende Februar im Schnitt 1,40 Euro und Diesel 1,38 Euro. Damit waren die Preise um 2 Cent höher als noch vor Weihnachten. Insgesamt hielten sich die Spritpreise in den letzten drei Jahren auf vergleichsweise konstant hohem Niveau.

    Tirols Autofahrer sind momentan mit recht stabilen Preisen bei Benzin und Diesel konfrontiert – allerdings auf hohem Niveau, das zeigt die aktuelle AK Treibstoffpreiserhebung, die in Zusammenarbeit mit allen Arbeiterkammern durchgeführt wurde. Mit einem Preisniveau von 1,40 Euro für Super und 1,38 Euro für Diesel waren sie in Tirol Ende Februar um 2 Cent höher als noch vor Weihnachten 2013.

    Dass es dennoch günstiger geht, zeigt der Blick nach Ostösterreich: Der Österreichschnitt ist um 3 Cent niedriger als jener Tirols. Das günstigste Bundesland ist diesmal die Steiermark, wo Treibstoffe um durchschnittlich 5 Cent pro Liter günstiger sind. Dies zeigt, dass sich der „Westzuschlag“ derzeit wieder stärker bemerkbar macht, als noch vor Weihnachten. Neben Tirol sind auch in Vorarlberg und Salzburg deutlich höhere Preise zu finden als in Ostösterreich.

    AK Präsident Erwin Zangerl: „Wir haben die Wettbewerbsbehörde schon vor einiger Zeit aufgefordert, dieses undurchsichtige und durch nichts zu rechtfertigende West-Ost-Preisgefälle zu untersuchen. Doch die Wettbewerbshüter wurden offensichtlich noch immer nicht tätig. Das ist zumindest bedenklich.“

    Spritpreise in den Bezirken

    Innerhalb Tirols ist für Super in allen Bezirken dasselbe Preisniveau festzustellen. Anders sieht es für Diesel aus: Dieser ist in Landeck am teuersten, der Unterschied zum günstigsten Bezirk Kufstein beträgt 4 Cent. Das bedeutet jedoch nicht, dass an allen Zapfsäulen derselbe Preis zu finden ist: Innerhalb der einzelnen Tiroler Bezirke beträgt die Differenz bis zu 7 Cent zwischen der günstigsten und der billigsten Tankstelle. Ein Preis-Vergleich kann sich also durchaus lohnen.

    Am teuersten ist das Tanken jedoch weiterhin an den Autobahntankstellen, wo die Preise um 20 Cent pro Liter höher liegen.

    Den Autofahrern selbst bleibt die Möglichkeit, die aktuellen Entwicklungen zu beobachten: Dank der verpflichtenden Angabe der Preise im Spritpreisrechner der e-control (www.spritpreisrechner.at) gibt es einerseits eine gute Möglichkeit, Preise zu vergleichen. Andererseits kann man über diese Plattform auch das Gefälle zwischen Ost und West gut erkennen.

    AK Tipp:

    Kurz vor Mittag ist Tanken am günstigsten! Denn Tankstellenbetreiber dürfen die Preise nur um 12 Uhr erhöhen, aber rund um die Uhr absenken. Deshalb sind kurz vor 12 Uhr die Preise im Verhältnis am günstigsten.

    Heizöl

    Vergleichsweise günstig ist derzeit übrigens auch Heizöl. Gegen Ende der Heizsaison kostete ein Liter Heizöl-extraleicht 0,93 Euro bei einer Abnahmemenge von 3.000 Liter. Die Arbeiterkammer Tirol empfiehlt, jedenfalls Angebote bei mehreren Anbietern einzuholen.