• 14 Jahre, was nun?

    Die Qual der Wahl: Nach der 4. Klasse Hauptschule oder AHS-Unterstufe müssen sich Jugendliche entscheiden, welcher Bildungsweg eingeschlagen werden soll. Das ist bei dem breiten Angebot nicht immer leicht. Die Möglichkeiten sind vielfältig, die Informationen oft rar. Deshalb fand in der AK Lienz dazu ein Infoabend statt. 45 Interessierte kamen.

    Nach Abschluss von AHS-Unterstufe, Hauptschule oder Neuer Mittelschule (NMS) haben Jugendliche eine Fülle an Perspektiven für ihre weitere Laufbahn. In Tirol stehen allein 180 unterschiedliche Lehrberufe zur Wahl, daneben gibt es aber noch viele weitere Möglichkeiten. Um Interessierten einen möglichst umfassenden Überblick zu geben, veranstaltete die AK Lienz einen Infoabend mit vier Experten. 45 Eltern und Jugendliche ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen.

    Bernadette Moser von der schulpsychologischen Beratung Lienz informierte die Zuhörer unter anderem über Berufs- und Selbstfindung. Zudem zeigte Moser auf, von welchen Ängsten Jugendliche bei der Entscheidungsfindung über den künftigen Berufs- und Bildungsweg geleitet sind. Die wesentlichen Einflussfaktoren für die Berufswahl wurden mit äußerstem Interesse von den Anwesenden verfolgt. Es wurden auch konkret die Ausbildungsmöglichkeiten in Tirol sowie das Aufnahmeverfahren für Schulen besprochen.

    Otto Plattner vom AMS Lienz informierte über Berufs- und Lehrstellenmöglichkeiten und lieferte spannende Zahlen und Fakten zu diesem Thema. Zudem gab er den Teilnehmern auch wichtige Praxistipps. Gerhard Wörister von der Schülerberatung stellte seine Arbeit als Berufsberater in den Hauptschulen bzw. Neuen Mittelschulen vor und verwies auf die Bedeutung und Möglichkeiten der Schülerberatung im direkten Kontakt zwischen Eltern, Schüler und Lehrer.

    Helga Falkner vom BFI Tirol erklärte die Möglichkeiten der Lehre mit Matura (für sämtliche Lehrberufe möglich!) und gab einen Einblick in den Ablauf sowie zu den nötigen Voraussetzungen und Aufnahmeverfahren.