Workbrunch „dual-ideal!-egal?“
Am 18.4. 2013 veranstaltete die AK Jugendabteilung am bfi Innsbruck einen Workbrunch zum Thema „dual-ideal!-egal? Lehrlingsausbildung zwischen Betrieb und Lehre“. Die behauptete Stärke der Lehrlingsausbildung, das Learning by Doing im Betrieb und die theoretische Grundlagenbildung an der Berufsschule, ist gleichzeitig ihre entscheidende Schwachstelle. Will sich die Lehrlingsausbildung im Konzert der Bildungswege behaupten, muss aus dem Nebeneinander der Lernorte ein Miteinander werden, müssen sich Berufsschule und Lehrbetrieb inhaltlich, pädagogisch und strukturell stärker verschränken. Rund 80 Teilnehmer aus dem betrieblichen und schulischen Bereich lauschten interessiert den Ausführungen von Frau Univ. Prof. Dr. Elke Gruber (Universität Klagenfurt) zum Thema „Betrieb und Berufsschule – zur pädagogischen Gestaltung von Lernorten der Zukunft“. Lehrlinge kamen in einem Video zu Wort. Bei einem Podiumsgespräch mit Landesschulinspektor Roland Teissl, Dr. Hannes Huber (Leiter der Bildungsabteilung, WK), Dr. Peter Schumacher (Leiter der Jugendabteilung AK Tirol) und Univ. Prof. Dr. Elke Gruber diskutierten die Teilnehmer fleißig mit, die Gestaltung der Lehrabschlussprüfung war ein wichtiges Thema sowie die Möglichkeiten der Kommunikation zwischen Schule und Betrieb.
