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	<title>Erwin Zangerl</title>
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	<description>AK Tirol Präsident</description>
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		<title>AK Tirol übernimmt Beratung der 70 Rosenberger- Beschäftigten</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Dec 2018 14:22:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gerade vor Weihnachten ist das eine schlimme Nachricht für die Betroffenen“, sagt AK Präsident Erwin Zangerl. „Wichtig für die Beschäftigten ist es, nicht überstürzt das Arbeitsverhältnis zu lösen. Denn dadurch könnten Ansprüche verloren gehen“, warnt er. Seit November sollen die Beschäftigten kein Geld mehr erhalten haben. Nach letzten Informationen wird die Firma Anfang kommender Woche]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade vor Weihnachten ist das eine schlimme Nachricht für die Betroffenen“, sagt AK Präsident Erwin Zangerl. „Wichtig für die Beschäftigten ist es, nicht überstürzt das Arbeitsverhältnis zu lösen. Denn dadurch könnten Ansprüche verloren gehen“, warnt er. Seit November sollen die Beschäftigten kein Geld mehr erhalten haben.</p>
<p>Nach letzten Informationen wird die Firma Anfang kommender Woche den Gang zum Konkursgericht unternehmen. Da der Firmensitz in Loosdorf ist, wird die Arbeiterkammer Niederösterreich federführend die Betreuung der betroffenen Beschäftigten übernehmen und die Ansprüche geltend machen. Die Tiroler Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Betriebsstätten Innsbruck-Ampass, Pettnau, Vomp und werden von der Arbeiterkammer Tirol möglichst rasch über ihre Rechte informiert.</p>
<p>Zangerl rät abschließend: „Wer plant, das Arbeitsverhältnis vorzeitig aufzulösen, sollte sich unbedingt vorab von den AK Tirol-Experten beraten lassen. Die Möglichkeit dazu besteht in der AK Beratung oder bei den Betriebsversammlungen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Erster Fall jetzt auch in Tirol aufgetaucht! 12-Stunden-Arbeit – Recht auf freiwillige Ablehnung ist nichts wert!</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Nov 2018 10:14:53 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem in Salzburg einem Bewerber ein Dienstvertrag mit höchst zweifelhaftem Inhalt in Bezug auf die Mehr- und Überstundenregelung vorgelegt wurde, ist auch in Tirol ein derartiger Vertrag aufgetaucht. In dem der AK Tirol vorliegenden Arbeitsvertag für Arbeiter im Hotel- &#038; Gastgewerbe eines großen Betriebes am Arlberg heißt es: „Der Arbeitnehmer erklärt seine ausdrückliche und freiwillige]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem in Salzburg einem Bewerber ein Dienstvertrag mit höchst zweifelhaftem Inhalt in Bezug auf die Mehr- und Überstundenregelung vorgelegt wurde, ist auch in Tirol ein derartiger Vertrag aufgetaucht. In dem der AK Tirol vorliegenden Arbeitsvertag für Arbeiter im Hotel- &#038; Gastgewerbe eines großen Betriebes am Arlberg heißt es: „Der Arbeitnehmer erklärt seine ausdrückliche und freiwillige Bereitschaft, bei Vorliegen eines erhöhten Arbeitsbedarfes eine Tagesarbeitszeit von bis zu 12 Stunden sowie eine Wochenarbeitszeit von bis zu 60 Stunden leisten zu wollen.“<br />
AK Präsident Erwin Zangerl sieht die Kritik der AK am neuen Arbeitszeitgesetz einmal mehr bestätigt. „Wie mit den Menschen hier umgegangen wird, ist sitten- und rechtswidrig, das Recht auf freiwillige Ablehnung von Mehrarbeit ist nichts wert“, so Zangerl. Für ihn sind derartige Zusätze in Dienst- bzw. Arbeitsverträgen auch kein Einzelfall, sondern es wird systematisch versucht, die Mehr- und Überstundenregelung zu umgehen.<br />
„Mit so einem Vertag muss ich freiwillig erklären, dass ich freiwillig auf mein Recht auf Freiwilligkeit verzichte, da ich ansonsten meinen Job verliere bzw. gar nicht bekomme. Das ist Zynismus in türkis-blauer Reinkultur“, sagt Zangerl. Für ihn ist klar, dass das Gesetz nicht repariert, sondern neu verhandelt werden muss, auf Augenhöhe mit den Arbeitnehmervertretern.<br />
Denn auch wenn das von der türkis-blauen Koalition mit 1. September des Jahres durchgedrückte Gesetz ein Ablehnungsrecht des Arbeitnehmers vorsieht, gibt es keine Sanktionen, sollte dieses Recht missbraucht werden. Außerdem gibt es für betroffenen Beschäftigte keinen Kündigungsschutz mit aufschiebender Wirkung. Diese haben nur die Möglichkeit, eine Kündigung im Nachhinein beim Arbeits- und Sozialgericht anzufechten.<br />
„Man verkauft die Menschen einmal mehr für dumm und glaubt, dass man einfach über alle und alles drüberfahren kann. Jetzt sich hinzustellen und groß davon zu sprechen, man verschärfe Tonart und Strafen gegen Betriebe, die gegen das Gesetz verstoßen, ist reine Show, da man auf der anderen Seite die Betriebe gar nicht mehr wirklich kontrollieren bzw. im Fall eines Verstoßes nur noch aufklären und beraten will – siehe Abschaffung des Kumulationsprinzips. Alles, was man jetzt reparieren möchte, führt nur zu weiteren Problemen und Unsicherheiten, denn dieses Husch-Pfusch-Gesetz hat nur den Zweck, die Arbeitnehmerrechte sukzessiv zu demontieren“, so Zangerl.<br />
Für den Tiroler AK Präsidenten braucht es ein neues Arbeitszeitgesetz, das den Arbeitnehmerschutz ebenso regelt, wie Freizeitansprüche und Urlaub.<br />
„Wenn man auf die irrwitzige Idee kommt, das Recht, etwas freiwillig zu tun bzw. nicht zu tun, in ein Gesetz zu schreiben, braucht man sich nicht zu wundern, dass der Schuss nach hinten losgeht. Davor haben wir gewarnt und diese Warnungen wurden in den Wind geschlagen. Und die Leidtragenden dieser Politik sind einmal mehr die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, sagt Zangerl. </p>
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		<title>Dienstverhinderung im Katastrophenfall: AK Tirol informiert zu arbeitsrechtlichen Fragen</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Oct 2018 13:12:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Umfangreiche Straßensperren wegen umgestürzter Bäume, Vermurungen und überfluteter Straßen: Aufgrund der dramatischen Situation nach dem Starkregen in Osttirol standen nicht nur die Feuerwehren im Dauereinsatz, sie sorgt seit Montag auch für Einschränkungen im Personenverkehr. Und das hat Auswirkungen auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Denn für viele Betroffene ist es schwierig bzw. unmöglich, rechtzeitig an ihren]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Umfangreiche Straßensperren wegen umgestürzter Bäume, Vermurungen und überfluteter Straßen: Aufgrund der dramatischen Situation nach dem Starkregen in Osttirol standen nicht nur die Feuerwehren im Dauereinsatz, sie sorgt seit Montag auch für Einschränkungen im Personenverkehr. Und das hat Auswirkungen auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Denn für viele Betroffene ist es schwierig bzw. unmöglich, rechtzeitig an ihren Arbeitsplatz zu kommen.</p>
<p>Weil viele befürchten, dass dies auch arbeitsrechtliche Konsequenzen haben könnte, informieren die Arbeitsrechtsexperten der AK Tirol, was laut Arbeitsrecht gilt.</p>
<p>Soviel vorweg: Wird vom Arbeitnehmer alles unternommen, um zur Arbeit zu kommen, sind arbeitsrechtliche Konsequenzen ausgeschlossen.</p>
<p><strong>Entlassung unberechtigt</strong></p>
<p>„Wenn jemand wegen solcher Katastrophen nicht zur Arbeit kommen kann, muss weder Urlaub oder Zeitausgleich genommen werden, da es sich um ein berechtigtes Fernbleiben vom Dienst handelt“, erläutern die AK Arbeitsrechtsexperten. Sollte ein Arbeitgeber ein wetterbedingtes Verspäten oder Fernbleiben zum Anlass für eine Entlassung nehmen, ist diese unberechtigt, sofern der Arbeitnehmer alles Zumutbare unternommen hat, um zeitgerecht am Arbeitsplatz zu erscheinen.</p>
<p><strong>Infos zur Dienstverhinderung</strong></p>
<p>• Sollte ein Arbeitnehmer wegen Unwetterschäden, Murenabgängen, Überflutung oder etwa auch Schneechaos nicht pünktlich oder gar nicht zur Arbeit kommen können, dann liegt ein sogenannter Dienstverhinderungsgrund vor, der ein Zuspätkommen oder Fernbleiben rechtfertigt.</p>
<p>• Betroffene Dienstnehmer sind jedoch dazu verpflichtet, alle zumutbaren Vorkehrungen zu treffen, um zur Arbeit zu erscheinen. „Alles Zumutbare“ bedeutet beispielsweise früher aufzubrechen oder mit dem eigenen Pkw zu fahren anstatt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, um pünktlich bzw. überhaupt zur Arbeit zu kommen. Was zumutbar ist, hängt vom jeweiligen Einzelfall ab.</p>
<p>• Außerdem sind Arbeitnehmer dazu verpflichtet, dem Arbeitgeber umgehend zu melden, dass man nicht rechtzeitig zur Arbeit erscheinen kann.</p>
<p>Die Arbeitsrechtsexperten der AK Tirol informieren und helfen unter der Telefonnummer 0800/22 55 22 – 1414.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die soziale Lage verschärft sich von Jahr zu Jahr. Zwischenrufe von Wirtschaftsbund-Chef Hörl sind deshalb ebenso ignorant wie entbehrlich.</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Oct 2018 12:05:17 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Hörls Zwischenrufe sind entbehrlich, entsprechen aber der türkis-blauen Regierungslinie, die dabei ist einen neuen Sozialstaat zu bauen. Und diesnach neoliberalem Plan auf Kosten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und der sozial Schwachen. Abschaffung der Notstandshilfe, Verschärfung bei der Mindestsicherung ohne Rücksicht auf regionale Besonderheiten, Zentralisierung der Gesundheitsstruktur bishin zum 12-Stunden-Arbeitstag und der 60-Stunden-Arbeitswoche: Das Paket, das]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hörls Zwischenrufe sind entbehrlich, entsprechen aber der türkis-blauen Regierungslinie, die dabei ist einen neuen Sozialstaat zu bauen. Und diesnach neoliberalem Plan auf Kosten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und der sozial Schwachen. Abschaffung der Notstandshilfe, Verschärfung bei der Mindestsicherung ohne Rücksicht auf regionale Besonderheiten, Zentralisierung der Gesundheitsstruktur bishin zum 12-Stunden-Arbeitstag und der 60-Stunden-Arbeitswoche: Das Paket, das die Regierung seit Dezember geschnürt hat, kann sich sehen lassen. „Das ist das neue Impulspaket Wirtschaft, das uns Hörl mit unglaublichen Zynismus auch als Sozialpaket verkaufenwill. Da kommen ihm natürlich die realen Verhältnisse in die Quere, deshalb wird der türkis-blaue Taschenrechner gezückt: Dort, wo die Zahlen zu hoch sind, wie bei den Armutsgefährdeten, werden sie hinuntergerechnet, während andernorts enorme Summen künstlichaufgerechnet werden, wie bei der Kassenfusion. Mit Realitätssinn haben diese Rechenkünstler jedenfalls nichts am Hut“, so AK Präsident Erwin Zangerl.</p>
<p>Zangerl verweist auch auf eine vom Land Tirol in Auftrag gegeben Studie aus dem Jahr 2014, die damals noch 17.727 Personen als Working Poor auswies – Menschen, die trotz Vollzeitarbeit nicht über die Runden kommen. Die neuesten Zahlen zeigen nun, dass es über 34.000 (Durchschnitt der Jahre 2014-2016) sind. „Nun muss man natürlich alles kleinrechnen, außer das eigene Ego“, so Zangerl, der darauf verweist,dass ohne soziale Hilfe die Zahl der Armutsgefährdeten noch weit höher sein würde. „Die Sozialtransferleistungen spielen bei der Armutsbekämpfung eine zentrale Rolle, sonst wäre die Situation noch fataler. Lässt man nämlich bei der Analyse die staatlichenSozialtransfers und die Haushaltsebene – also die Betrachtung des Einkommens aller im Haushalt lebenden Personen – außer Acht, würde die Armutsgefährdung enorm steigen. Und hier kommt Hörl und fordert quasi ein ‚Aus‘ für sinnvolle Sozialmaßnahmen, weil nachseiner Ansicht zigtausende Flüchtlinge 2015 und 2016 nach Tirol gekommen sind und die Statistik trüben“, so Zangerl.</p>
<p>Mittlerweile hat auch die Wirtschaft längst erkannt, dass die Kosten für Wohnen und Leben für einen Normalverdiener ein Problem sind, wie der designierteneue Wirtschaftskammerpräsident Christoph Walser gegenüber Medien klarstellte. „Das Problem der Armut und Armutsgefährdung erstreckt sich von der Jugend bis hin zu den Pensionisten. Noch nie konnte man so schnell in die Armutsfalle gelangen, wie heute, dabeigäbe es viele Möglichkeiten, wie man Armut und das Phänomen der Working Poor bekämpfen könnte. Nur Fossilien und jene, die in einer anderer Arbeitswelt zu leben scheinen, können das ausblenden und die vorliegenden Zahlen kleinreden“, sagt der AK Präsident.</p>
<p>Anstatt das Problem an der Wurzel zu packen, fordern vor allem Vertreter von neoliberalen Parteien die Menschen auf, noch mehr zu arbeiten: ImFachjargon ist von einer „Erhöhung der Erwerbsintensität“ die Rede. Dies führt dazu, dass den ohnehin von Armut betroffenen Personen oft noch der Stempel der mangelnden Arbeitsbereitschaft aufgedrückt wird.</p>
<p>„Wie verlogen das Ganze ist zeigt auch die Aussage, dass die beste Integration jene durch Arbeit ist, während gleichzeitig tüchtige Lehrlinge mit negativem Asylbescheid abgeschoben werden“, so Zangerl, der dem Wirtschaftsbundchef empfiehlt sich um die hohen Wohn- und Lebenshaltungskosten, sowie den selbstverschuldeten Facharbeitermangelzu kümmern.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kassenzentralisierung macht Länder zu Bittstellern in Wien und wird Basis für eine Drei-Klassen-Medizin!</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Oct 2018 11:59:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Zangerl: „Auch der Rechnungshof übt scharfe Kritik an einer fehlenden und transparenten Berechnungsgrundlage.Der Nachweis, wie die Milliarde eingespart werden soll, fehlt.“ Für den AK Präsidenten steht fest: „Die Regierungspläne werden Milliarden kosten und das Gesundheitssystem verschlechtern. Aus reinem Machtinteresse werden die Länderkassen vom Tisch gewischt,die Arbeitnehmer in Zukunft drittklassig behandelt und das alles unter Aufsicht]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zangerl: „Auch der Rechnungshof übt scharfe Kritik an einer fehlenden und transparenten Berechnungsgrundlage.Der Nachweis, wie die Milliarde eingespart werden soll, fehlt.“ Für den AK Präsidenten steht fest: „Die Regierungspläne werden Milliarden kosten und das Gesundheitssystem verschlechtern. Aus reinem Machtinteresse werden die Länderkassen vom Tisch gewischt,die Arbeitnehmer in Zukunft drittklassig behandelt und das alles unter Aufsicht hochbezahlter türkis-blauer Konzernbosse.“</p>
<p><strong>Vergebene Chancen.</strong></p>
<p>„Ärztliche Versorgungsleistungen, vor allem in ländlichen Gebieten, sind gefährdet, dafür wird mehr Geld in private Spitäler, in die Pharmabranche und in die Krankenkassen der Beamtenund Selbständigen fließen. Eine einheitliche Krankenversicherung für alle Österreicherinnen und Österreicher wird es nicht geben,“ sagt der AK Präsident. Gespart wird bei den Arbeitern und Angestellten, es drohen Selbstbehalte und das Ende der Mitversicherungfür Angehörige. „Der Plan der Bundesregierung ist nicht arbeitnehmerfreundlich, sondern klar neoliberal: Wer es sich leisten kann, wird in Zukunft besser versorgt sein. Wer nicht, der eben nicht“, so Zangerl. Von einer „Harmonisierung“ der Leistungen kanndabei keine Rede sein, in Wahrheit wird eine Drei-Klassen-Medizin geschaffen. „Die Privilegien bei den Krankenfürsorgeanstalten (für eine Gruppe von öffentlichen Bediensteten und Politikern), der Beamtenversicherung und der neuen Versicherung für Bauern undUnternehmer werden beibehalten – und zwar auf Kosten der Arbeitnehmer, die jetzt zur untersten Klasse in Österreich zählen“, so Zangerl. Als Beispiel dafür nennt der AK Präsident, dass in den nächsten fünf Jahren allein 80 Millionen Euro an private Spitälerüberwiesen werden. „Wer sich hier noch als soziale Heimatpartei bzw. christlich-soziale Partei bezeichnet, hat seine Wähler geblendet. Denn was hier kommt, ist genau das Gegenteil. Die Kleinen zahlen drauf, die Großen profitieren noch mehr“, urteilt der AKPräsident.</p>
<p>Schon seit dem ersten Bekanntwerden der Pläne zum Umbau der Sozialversicherungen warnt die Arbeiterkammervor weitreichenden Konsequenzen. Es zeit sich deutlich, dass die großen Verlierer die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sein werden. Mit der Entmachtung der Länderkassen wird inZukunft sowohl die Budget- als auch die Personalhoheit zentral in Wien liegen. Und es wird keine „Patientenmilliarden“ geben, wie die Bundesregierung ankündigt, im Gegenteil:</p>
<p>Vorsichtig geschätzt, gehen die AK Experten von 500 Millionen Euro allein an Fusionskosten aus, erheblichepersonelle und zeitliche Ressourcen werden gebunden, wodurch sich die Serviceleistungen auf Jahre hinaus deutlich verschlechtern werden. Hinzu kommt die Zusammenlegung der neun Gesamtverträge mit den Ärztekammern zu einem österreichweiten Gesamtvertrag. Auchhier ist mit Kosten von mindestens 500 Millionen Euro zu rechnen. Schließlich belastet die Regierung die Gebietskrankenkassen und die AUVA in den nächsten fünf Jahren mit 1,1 Milliarden Euro zusätzlich: Mit mindestens 150 Millionen pro Jahr, weil die Kostenfür die Behandlung von Arbeitsunfällen nicht mehr ersetzt werden, und mit 30 Millionen pro Jahr, die von den Versicherten der Gebietskrankenkassen in Richtung Privathäuser fließen, hinzu kommen Beitragskürzungen und anderes mehr. „Die Bundesregierung selbstgeht im Begutachtungsentwurf von nur 33 Millionen Euro an Einsparungen bis 2023 aus. Die Menschen werden nur geblendet und von einer PR-Maschinerie überfahren. Doch das böse Erwachen wird kommen“, so Zangerl.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Schenken oder vererben?</title>
		<link>https://2014.erwinzangerl.at/schenken-oder-vererben-13/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Oct 2018 09:45:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bezirk Schwaz]]></category>

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		<description><![CDATA[Volles Haus in der Arbeiterkammer Schwaz! Notar Mag. Josef Reitter informierte die zahlreichen BesucherInnen über die aktuellen erbrechtlichen Regelungen. Es wurde vor allem die Frage geklärt, wann und wie eine Vermögensweitergabe sinnvoll ist und wie Fehler und Streitigkeiten vermieden werden können. Notar Mag. Josef Reitter gab hilfreiche Tipps zu Schenkung, Erbfolge, Pflichtteil, Testament, Grunderwerbssteuer, Pflegekostenregress,]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Volles Haus in der Arbeiterkammer Schwaz! Notar Mag. Josef Reitter informierte die zahlreichen BesucherInnen über die aktuellen erbrechtlichen Regelungen. Es wurde vor allem die Frage geklärt, wann und wie eine Vermögensweitergabe sinnvoll ist und wie Fehler und Streitigkeiten vermieden werden können. Notar Mag. Josef Reitter gab hilfreiche Tipps zu Schenkung, Erbfolge, Pflichtteil, Testament, Grunderwerbssteuer, Pflegekostenregress, etc. und erklärte, wie man optimale Lösungen finden kann.</p>
<p>Bezirkskammerleiter Mag. Andreas Herzog konnte unter den zahlreichen Gästen auch die Vizepräsidentin der Arbeiterkammer Tirol Verena Steinlechner-Graziadei, sowie die Kammerräte Petra Grössl-Wechselberger, Leonhard Klocker, Thomas Lintner und Christian Larch begrüßen.</p>
<p>Bei einer kleinen Stärkung vor der Heimreise konnten die interessierten BesucherInnen letzte offene Fragen mit dem Vortragenden klären.</p>
<p>Seitenblicke:</p>
<p><a href="http://2014.erwinzangerl.at/wp-content/uploads/2018/10/152-1500.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-7137" alt="152-1500" src="http://2014.erwinzangerl.at/wp-content/uploads/2018/10/152-1500-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://2014.erwinzangerl.at/wp-content/uploads/2018/10/154-1500.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-7138" alt="154-1500" src="http://2014.erwinzangerl.at/wp-content/uploads/2018/10/154-1500-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://2014.erwinzangerl.at/wp-content/uploads/2018/10/155-1500.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-7139" alt="155-1500" src="http://2014.erwinzangerl.at/wp-content/uploads/2018/10/155-1500-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://2014.erwinzangerl.at/wp-content/uploads/2018/10/158-1500.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-7142" alt="158-1500" src="http://2014.erwinzangerl.at/wp-content/uploads/2018/10/158-1500-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://2014.erwinzangerl.at/wp-content/uploads/2018/10/159-1500.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-7143" alt="159-1500" src="http://2014.erwinzangerl.at/wp-content/uploads/2018/10/159-1500-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://2014.erwinzangerl.at/wp-content/uploads/2018/10/161-1500.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-7144" alt="161-1500" src="http://2014.erwinzangerl.at/wp-content/uploads/2018/10/161-1500-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://2014.erwinzangerl.at/wp-content/uploads/2018/10/162.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-7145" alt="162" src="http://2014.erwinzangerl.at/wp-content/uploads/2018/10/162-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Zukunftsprogramm der AK Tirol beschlossen: Jahresvoranschlag 2019 im Zeichen wichtiger Maßnahmen</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Oct 2018 09:33:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Das kommende Jahr steht besonders im Zeichen des AK Zukunftsprogramms. Es basiert auf einem in der Hauptversammlung beschlossenen Projekt für die Jahre 2019 bis 2023. Dieses Zukunftsprogramm der Arbeiterkammern wurde der Bundesregierung übermittelt und der Öffentlichkeit vorgestellt. Basierend auf den Ergebnissen der AK Dialoginitiative „Wie soll Arbeit&#8230;?“ wird in den nächsten fünf Jahren eine Digitalisierungs-Offensive]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das kommende Jahr steht besonders im Zeichen des AK Zukunftsprogramms. Es basiert auf einem in der Hauptversammlung beschlossenen Projekt für die Jahre 2019 bis 2023. Dieses Zukunftsprogramm der Arbeiterkammern wurde der Bundesregierung übermittelt und der Öffentlichkeit vorgestellt.</p>
<p>Basierend auf den Ergebnissen der AK Dialoginitiative „Wie soll Arbeit&#8230;?“ wird in den nächsten fünf Jahren eine Digitalisierungs-Offensive für die AK Mitglieder umgesetzt. Damit wird gewährleistet, dass auch die AK Mitglieder auf den Wandel der Arbeitswelt („Arbeit 4.0“) vorbereitet werden und auch davon profitieren können.</p>
<p>So werden in den nächsten fünf Jahren von allen Länderkammern insgesamt 150 Millionen Euro in den Bereich Digitalisierung investiert. Für die AK Tirol bedeutet dies einen jährlichen Anteil von mehr als 2,8 Mio. Euro. Ein kleiner Teil davon fließt auf Bundesebene ein. Den Löwenanteil, nämlich mehr als 2,6 Mio. Euro, wird die AK Tirol direkt im Land investieren und zwar in den Bereich „Digitalisierung für Tiroler Mitglieder“. Der Begriff „Digitalisierung“ wird hier umfassend als Vorbereitung und Begleitung der Tiroler Mitglieder auf die neuen komplexen Herausforderungen einer „modernen Arbeitswelt 4.0“ im Sinne einer umfassenden Stärkung ihrer persönlichen Kompetenzen verstanden.</p>
<p>Zusätzlich zum Schwerpunkt „Arbeitswelt 4.0“ werden die drei Schlüsselbereiche der Zukunft „Bildung“, „Pflege“ und „Wohnen“ weiter ausgebaut und intensiviert. Die Digitalisierungs-Offensive Tirol selbst sieht eine neu gestaltete, inhaltlich und finanziell ausgeweitete AK Zukunftsaktie für die Arbeitnehmer-Familien vor sowie die Verstärkung der Maßnahmen im Bereich Berufsorientierung. Dazu kommen noch die wesentliche Mitfinanzierung beim Projekt „Berufskundlicher Mittelschulabschluss“ gemeinsam mit dem AMS Tirol und dem BFI Tirol sowie ein noch intensiveres Schulungsangebot für Betriebsräte, Kammerräte und Gemeinderäte. Zusätzlich wird der Maschinenpark im Ausbildungszentrum-Metall in Wattens komplett erneuert. Fortgeführt werden die höchst erfolgreichen unterschiedlichen Lehrgänge in der</p>
<p>AK-BFI-Werkmeisterschule, der AK Projektwettbewerb für Lehrlinge und ein neuer AK Demokratieworkshop für Jugendliche sowie der weitere Ausbau der internationalen Projekte „Jugend in Aktion“ (AK goes International, AK Rückenwind, TirolerInnen auf der Walz).</p>
<p>Ein weiterer finanzieller Schwerpunkt ist für den Bereich Schutz und Solidarität der AK Mitglieder vorgesehen. Die Stichworte dazu:</p>
<p>• Schutz für Arbeitnehmer durch Information, Rechtsberatung, rechtzeitige Intervention und gerichtlichen Rechtsschutz</p>
<p>• Laufende Begutachtung der Gesetze und Verordnungen auf ihre Arbeitnehmer- und Sozialverträglichkeit</p>
<p>• Fundierte gesellschafts- und sozialpolitische Grundlagenarbeit im Sinne einer arbeitnehmerrelevanten Entscheidungsfindung</p>
<p>• Aus- und Weiterbildung der AK Mitglieder für nachhaltige Beschäftigungsimpulse</p>
<p>• Verstärkung im Top-Service für die Tiroler AK Mitglieder in allen Bezirken. Dazu wird ab Jahresbeginn die AK Wörgl als zusätzliche Verstärkung im Beratungs- und Hilfsangebot für den Bezirk Kufstein eröffnet.</p>
<p>Bei einem mittleren Einkommen lag der Mitgliedsbeitrag der AK Tirol bei 6,99 Euro netto pro Monat. Die Zahl der Mitglieder ist im Vorjahr auf 359.220 gestiegen. Rund ein Viertel (90.200) der Mitglieder zahlt keine Beiträge: Geringfügig Beschäftigte, Niedrigverdiener, Arbeitsuchende, Lehrlinge, Präsenz- und Zivildiener, Karenzierte.</p>
<p>AK Präsident Erwin Zangerl bedankte sich bei den Tiroler AK Mitgliedern: „Erst durch die automatischen Beiträge, im Schnitt 7 Euro pro Monat, kann die Arbeiterkammer Tirol ihre Aufgabe als solidarische Standesvertretung der mehr als 350.000 Arbeitnehmer bestens erfüllen. Die Arbeitnehmer finanzieren sich ihr Schutzhaus zu 100 Prozent selbst. Damit ist die AK auch auf keine öffentlichen Mittel angewiesen. Das wiederum gewährleistet die Unabhängigkeit der AK gegenüber Staat und Wirtschaft. Diese Beiträge fließen an die AK Mitglieder in direkter oder indirekter Form wieder zurück. Nicht umsonst genießt die AK seit Jahren den Spitzensympathiewert in Tirol.“</p>
<p>Wie wichtig die AK Tirol für ihre Mitglieder ist, zeigen die Zahlen: Im letzten Jahr verzeichnete die Arbeiterkammer Tirol insgesamt mehr als 319.000 telefonische und persönliche Beratungen. Im Schnitt wenden sich täglich mehr als 1.300 AK Mitglieder an ihre AK Tirol in Innsbruck und an die acht Bezirkskammern.</p>
<p>Einen wichtigen neuen Aufgabenbereich betrifft seit Juni 2018 die laufende Registrierung aller Beschäftigten in den Gesundheitsberufen. Hier wurde die AK vom Gesetzgeber beauftragt, die Registrierung der rund 20.000 in diesen Berufen tätigen Beschäftigten in Tirol durchzuführen. Auch wurden rechtzeitig die nötigen personellen Ressourcen umgesetzt.</p>
<p>Im Rahmen der Regionalisierungs-Offensive der AK verweist der AK Direktor auf jährlich mehr als 100 Informationsabende in den einzelnen Bezirkskammern zu allen Themen des täglichen Rechts, die von tausenden AK Mitgliedern genutzt werden. So etwa zu Steuerreform, Betriebskostencheck, Erben und Schenken, Gesundheits-, Bildungs- und Konsumententhemen sowie zum Arbeitnehmerschutz. Ab Jänner wird in Wörgl eine neue AK Stelle als zusätzliche Einrichtung den Andrang der Arbeitnehmer im Bezirk Kufstein besser verteilen und abfedern.</p>
<p>Im Bereich Sachaufwand betreffen die größten Positionen den Rechts- und Sozialbereich mit Arbeitsrecht, Betriebsservice, Sozialpolitik und Sozialberatung, das Referat Gesundheit und Pflege sowie Lehrlings- und Jugendschutz. Ein weiterer großer Bereich im Sachaufwand ist für Wirtschaftspolitik, Konsumentenschutz sowie Wohn- und Mietrecht veranschlagt. Weitere Mittel sind für den Bildungs- und Kulturbereich, für die Informationen, Veranstaltungen und Zuwendungen an AK Mitglieder vorgesehen.</p>
<p>Ebenfalls einen wichtigen Schwerpunkt stellt die AK Ferienaktion dar, an der im kommenden Jahr neuerlich bis zu 1.500 Kinder in insgesamt mehr als 35 Aktionswochen teilnehmen werden. Auch die EU-Förderprojekte „Jugend in Aktion“ sind wichtige Maßnahmen zur Eingliederung und Orientierung junger Menschen in die Ausbildungs- und Arbeitswelt.</p>
<p>Ein wichtiges Arbeitsfeld stellt auch das Thema Arbeitswelt und Schule dar. Im Rahmen der „AK werkstatt“ konnten bereits zahlreiche schulische und außerschulische Veranstaltungen durchgeführt werden. Die „AK werkstatt“ hat sich zu einer Plattform und Begegnungsstätte für Klassen aller Schulstufen entwickelt. Hier ist die AK Tirol federführend bei Informationsprojekten an den unterschiedlichsten Schulformen und Schulstufen: So etwa mit dem Unterricht „Schau aufs Geld“, der auch in Berufsschulen vermittelt wird, aber auch mit den „Wirtschaftsplanspielen“ sowie den Berufsorientierungsmappen für die 8. und 9. Schulstufen. Ergänzt wird das Angebot durch die AK Nachhilfe in den Semester-, Oster- und Sommerferien sowie durch die kostenlose Nachhilfe für Lehrlinge. Außerdem sind im kommenden Jahr zahlreiche Gutachten und Studien zu allgemeinen gesellschaftspolitischen Themen in Tirol geplant.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Pläne der Regierung machen Länder zu Bittstellern in Wien und sind Basis für eine Drei-Klassen-Medizin!</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Oct 2018 09:25:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon seit dem ersten Bekanntwerden der Pläne zum Umbau der Sozialversicherungen warnt die Arbeiterkammer vor weitreichenden Konsequenzen. Je mehr Details dazu bekannt werden, umso deutlicher zeigt sich auch, dass die großen Verlierer die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sein werden. Mit der Entmachtung der Länderkassen wird in Zukunft sowohl die Budget- als auch die Personalhoheit zentral in]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Schon seit dem ersten Bekanntwerden der Pläne zum Umbau der Sozialversicherungen warnt die Arbeiterkammer vor weitreichenden Konsequenzen. Je mehr Details dazu bekannt werden, umso deutlicher zeigt sich auch, dass die großen Verlierer die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sein werden. Mit der Entmachtung der Länderkassen wird in Zukunft sowohl die Budget- als auch die Personalhoheit zentral in Wien liegen. Und es wird keine „Patientenmilliarden“ geben, wie die Bundesregierung ankündigt, im Gegenteil:</p>
<p>Vorsichtig geschätzt gehen die AK Experten von 500 Millionen Euro allein an Fusionskosten aus, erhebliche personelle und zeitliche Ressourcen werden gebunden, wodurch sich die Serviceleistungen auf Jahre hinaus deutlich verschlechtern werden. Hinzu kommt die Zusammenlegung der neun Gesamtverträge mit den Ärztekammern zu einem österreichweiten Gesamtvertrag. Auch hier ist mit Kosten von mindestens 500 Millionen Euro zu rechnen. Schließlich belastet die Regierung die Gebietskrankenkassen und die AUVA in den nächsten fünf Jahren mit 1,1 Milliarden Euro zusätzlich: Mit mindestens 150 Millionen pro Jahr, weil die Kosten für die Behandlung von Arbeitsunfällen nicht mehr ersetzt werden, und mit 30 Millionen pro Jahr, die von den Versicherten der Gebietskrankenkassen in Richtung Privathäuser fließen, hinzu kommen Beitragskürzungen und anderes mehr. „Die Bundesregierung selbst geht im Begutachtungsentwurf von nur 33 Millionen Euro an Einsparungen bis 2023 aus. Die Menschen werden nur geblendet und von einer PR-Maschinerie überfahren. Doch das böse Erwachen wird kommen“, so Zangerl.</p>
<p><strong>Vergebene Chancen.</strong></p>
<p>„Ärztliche Versorgungsleistungen, vor allem in ländlichen Gebieten, sind gefährdet, dafür wird mehr Geld in private Spitäler, in die Pharmabranche und in die Krankenkassen der Beamten und Selbständigen fließen. Eine einheitliche Krankenversicherung für alle Österreicherinnen und Österreicher wird es nicht geben,“ sagt der AK Präsident. Gespart wird bei den Arbeitern und Angestellten, es drohen Selbstbehalte und das Ende der Mitversicherung für Angehörige. „Der Plan der Bundesregierung ist nicht arbeitnehmerfreundlich, sondern klar neoliberal: Wer es sich leisten kann, wird in Zukunft besser versorgt sein. Wer nicht, der eben nicht“, so Zangerl. Von einer „Harmonisierung“ der Leistungen kann dabei keine Rede sein, in Wahrheit wird eine Drei-Klassen-Medizin geschaffen. „Die Privilegien bei den Krankenfürsorgeanstalten (für eine Gruppe von öffentlichen Bediensteten und Politikern), der Beamtenversicherung und der neuen Versicherung für Bauern und Unternehmer werden beibehalten – und zwar auf Kosten der Arbeitnehmer, die jetzt zur untersten Klasse in Österreich zählen“, so Zangerl. Als Beispiel dafür nennt der AK Präsident, dass in den nächsten fünf Jahren allein 80 Millionen Euro an private Spitäler überwiesen werden. „Wer sich hier noch als soziale Heimatpartei bzw. christlich-soziale Partei bezeichnet, hat seine Wähler geblendet. Denn was hier kommt, ist genau das Gegenteil. Die Kleinen zahlen drauf, die Großen profitieren noch mehr“, urteilt der AK Präsident.</p>
<p><strong>Die geplanten Änderungen im Detail:</strong></p>
<p>• die Reduzierung der Anzahl der Sozialversicherungsträger von 21 auf maximal 5, wobei die bisher bestehenden 9 Gebietskrankenkassen durch die neu zu errichtende Österreichische Gesundheitskasse ab 1. Jänner 2020 ersetzt werden sollen (Zentralisierung). Damit soll gleichzeitig die Budget- und Personalhoheit von den derzeitigen Gebietskrankenkassen auf die ÖGK übergehen. Insgesamt sollen auch der bisherige Hauptverband zum Dachverband „verschlankt“ und die bisherigen Aufgaben erheblich reduziert werden.</p>
<p>• die Abschaffung des Ausgleichsfonds und Einführung eines schlechter dotierten Innovationsfonds.</p>
<p>• die Schaffung neuer Verwaltungskörperstrukturen bei den verschiedenen Trägern in paritätischer Besetzung. Dies bringt eine klare Schwächung von Arbeitnehmerinteressen, da die Anzahl der Arbeitnehmervertreter reduziert und die der Arbeitgeberseite wesentlich erhöht werden soll, und das, obwohl diese nicht in der ÖGK versichert sind und somit nicht zur Risikogemeinschaft zählen.</p>
<p>• zusätzliche Einschränkungen betreffend die Entsendung von Versicherungsvertretern seitens der zur Entsendung berechtigten Interessensvertretungen durch Festlegung von fragwürdigen Eignungsvoraussetzungen („Fit &amp; Proper Test“) und Festlegung des Ausschließungsgrundes einer bereits vorhandenen Tätigkeit als Versicherungsvertreter in einem Verwaltungskörper.</p>
<p>• die Einführung eines Rotationsprinzips im Vorsitz der jeweiligen zuständigen Organe bei der ÖGK und PVA (jedoch nicht bei der AUVA und BVAEB), das in der dargelegten Form (Wechsel des Vorsitzes im 6-Monatsrythmus) weder sinnvoll noch effizient erscheint.</p>
<p>• die Landesstellenausschüsse werden weisungsgebunden und hinsichtlich ihrer Aufgaben wesentlich beschnitten.</p>
<p>• die Überführung der GPLA-Tätigkeit (= gemeinsame Prüfung aller lohnabhängigen Abgaben) und damit der Budgeteinhebung an das Finanzamt.</p>
<p>Insgesamt ist festzuhalten, dass mit der geplanten Umstrukturierung in maßgeblichen Bereichen ein aus verfassungsrechtlicher und demokratiepolitischer Sicht unzulässiger, jedenfalls bedenklicher Eingriff in die Selbstverwaltung verbunden ist. Nicht unbeachtet bleiben darf zudem, dass im Rahmen der geplanten Umstrukturierung eine große Anzahl von Arbeitnehmern mit der Situation konfrontiert werden, dass sie von ihrem bisherigen Dienstgeber einem anderen zugewiesen werden.</p>
<p>Die Vollversammlung der AK fordert deshalb die zuständigen Ministerien auf, die entsprechenden Gesetzesentwürfe nicht zu beschließen und statt dessen einen inhaltlichen Dialog mit den Interessenvertretungen aufzunehmen, um in konstruktiver Zusammenarbeit eine für die gesamte Versicherungsgemeinschaft wert- und sinnvolle Umstrukturierung zu erarbeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Beschäftigte halten unser Land am Laufen, ihre Arbeit verdient wieder mehr Respekt!</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Oct 2018 09:20:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Zangerl: „Die Arbeitnehmer-Familien sind die eigentlichen Leistungsträger im Land. Von ihren Investitionen profitieren alle. Sie pumpen ihr hart erarbeitetes Geld fast zur Gänze wieder in die heimische Wirtschaft. Ebenso auch bei den Steuern. Die Lohnsteuer, der größte Brocken, wird zur Gänze von den Beschäftigten geleistet, die Mehrwertsteuer zum größten Teil. Die Einnahmen des Staates aus]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zangerl: „Die Arbeitnehmer-Familien sind die eigentlichen Leistungsträger im Land. Von ihren Investitionen profitieren alle. Sie pumpen ihr hart erarbeitetes Geld fast zur Gänze wieder in die heimische Wirtschaft. Ebenso auch bei den Steuern. Die Lohnsteuer, der größte Brocken, wird zur Gänze von den Beschäftigten geleistet, die Mehrwertsteuer zum größten Teil. Die Einnahmen des Staates aus diesen beiden Steuern sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Die Einnahmen aus den Gewinnsteuern sind dagegen gesunken. Und es gibt Leistungen, die zur Gänze oder zum Großteil von den Arbeitnehmern finanziert werden, aber allen Bevölkerungsgruppen zugutekommen. Ob Pension, Krankengeld, Wohnbauförderung, Familienbeihilfe oder Kinderbetreuungsgeld, die Arbeitnehmer bekommen nichts geschenkt, sie mussten sich alles hart erarbeiten. Kurzum: Die Arbeitnehmer halten unser Land am Laufen. Sie sind Österreichs Nettozahler. Umso befremdlicher ist es, wenn die Politik die Beschäftigten als Beihilfenempfänger und die Wirtschaft sie zum Kostenfaktor abstempelt.“</p>
<p><strong>12-Stunden-Tag als Dank?</strong></p>
<p>„Als Dank für ihre herausragenden Leistungen bekommen die Beschäftigten den 12-Stunden-Tag, stagnierende Einkommen und Sozialabbau. Das haben sie sich nicht verdient“, so Zangerl. Er fordert eine generelle Arbeitszeitverkürzung bei Lohnausgleich und eine gerechte Verteilung der Arbeitszeit auf alle Beschäftigten. Für nicht bezahlte Überstunden soll es einen 100-prozentigen Strafzuschlag geben. „Die hohe Produktivität der Arbeitnehmer muss ihnen durch kräftige Lohn- und Gehaltserhöhungen stärker zugutekommen. Das hebt auch die Kaufkraft und kurbelt die Konjunktur an. Das von der türkis-blauen Regierung im Eiltempo durchgepeitschte Gesetz des generellen 12-Stunden-Tages bzw. der 60-Stunden-Woche ist der größte sozialpolitische Rückschritt der Zweiten Republik“, so Zangerl. Die Industrie hat vor den Wahlen in die Parteien investiert und erhält jetzt ihren Anteil – zu Lasten der Arbeitnehmer-Familien.</p>
<p><strong>Sonntagsarbeit kommt</strong>.</p>
<p>„Das Gesetz ist arbeitnehmerfeindlich und menschenverachtend. 12-Stunden-Tag, 60-Stunden-Woche, Arbeit an vier Sonntagen. Künftig können Firmen ihre Beschäftigten an mehr als 150 Tagen im Jahr jeweils 12 Stunden arbeiten lassen. Und das wird gegen den Willen der Bevölkerung von einer ehemaligen christlich-sozialen Partei und einer Partei, die bis vor wenigen Monaten noch der Vertreter des ‚kleinen Mannes‘ sein wollte, exekutiert. In keinem einzigen Punkt des 12-Stunden-Tag-Gesetzes gibt es eine Verbesserung für die Arbeitnehmer. Die kurze Woche (4-Tage-Woche) ist ein Märchen, die behauptete Freiwilligkeit ein Papiertiger. Der Arbeitgeber sitzt gegenüber einzelnen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern immer am längeren Ast. Das zeigt sich deutlich in der täglichen Beratung bei den AK Arbeitsrechtsexperten“, so der AK Präsident.</p>
<p><strong>Volk soll entscheiden. </strong></p>
<p>„Wenn sich die Regierung schon im Recht fühlt, dann sollte sie die Österreicherinnen und Österreicher zu diesem gesellschaftspolitischen Thema abstimmen lassen. Für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wird der 12-Stunden-Arbeitstag und die 60-Stunden-Woche zum Normalfall, und sie werden noch abhängiger von den Befehlen des Arbeitgebers. Das ist der Beginn der mutwilligen Zerstörung unserer Gesellschaft, vor allem unseres Familien-, Vereins- und Soziallebens.“</p>
<p>Frontalangriff. Zangerl: „Der vor 100 Jahren von den Gewerkschaften hart erkämpfte 8-Stunden-Tag wird über Bord geworfen. Der generelle 12-Stunden-Tag, die regelmäßige 60-Stunden-Woche, werden zum gesellschaftlichen Maßstab erhoben. Aus Sicht des Arbeitsmarktes verschärft der geplante 12-Stunden-Tag die bestehende Verteilungsschieflage bei der Arbeitszeit. Damit wird die Chance vergeben, die Arbeitslosigkeit durch eine gerechtere Verteilung des Arbeitsvolumens zu reduzieren und die durch die Digitalisierung entstandenen Produktivitätszuwächse durch eine Arbeitszeitverkürzung auch den Beschäftigten zukommen zu lassen.“</p>
<p><strong>Offene Baustellen. </strong></p>
<p>Leider besteht die Arbeit der Regierung allzuoft aus Diskussionsverweigerung und strotzt dadurch vor offenen Baustellen. Als Gegengewicht braucht es den gemeinsamen überfraktionellen Einsatz aller Arbeitnehmervertreter – Betriebsräte, Gewerkschaften und AK -– um diese Flut an Verschlechterungen und Fouls gegenüber den Arbeitnehmer-Familien abzuwehren. So konnte zwar die Zerschlagung der AUVA verhindert werden, aber jetzt geht es darum, wer die offenen Milliarden für Unfallversicherung, Entgeltfortzahlung oder Krankenbehandlung zahlen soll. Sicher nicht die Arbeitnehmer. Über die Fusion der Krankenkassen gibt es außer Ankündigungen kaum Konkretes. Dazu kommen noch die drohenden Einsparungen beim AMS, bei der Notstandshilfe und der Mindestsicherung.</p>
<p><strong>Überstunden ohne Ende</strong>.</p>
<p>Die Verteilung der Arbeitszeit in Österreich befindet sich bereits derzeit in einer massiven Schieflage. So haben die Vollzeitbeschäftigten in Österreich mit 41,3 Stunden die dritthöchste durchschnittliche Wochenarbeitszeit in der gesamten EU. 2017 wurden rund 250 Millionen Mehr- und Überstunden von den Arbeitnehmern geleistet. 45 Millionen davon wurden laut Statistik Austria weder bezahlt noch gab es dafür Zeitausgleich! Gleichzeitig gibt es viele Menschen ohne Erwerbsarbeit, aber auch Teilzeitbeschäftigte, die mehr arbeiten wollen, dies aber unfreiwillig nicht realisieren können. Allein die 45 Millionen an unvergüteten Mehr- und Überstunden ergeben umgerechnet 26.000 Vollzeitarbeitsplätze!</p>
<p><strong>Kinderbetreuung fehlt</strong>.</p>
<p>Nur ein Prozent der Kinderbetreuungseinrichtungen hat länger als 12 Stunden geöffnet. Knapp die Hälfte schließt bereits um 15 Uhr. Und nur jedes vierte Kind unter drei Jahren hat einen Betreuungsplatz. Mit einem 12-Stunden-Tag werden Frauen noch stärker in Teilzeit-Jobs gedrängt, mit entsprechend niedrigem Einkommen, entsprechend geringen Pensionen und der drohenden Gefahr der Altersarmut.</p>
<p><strong>Demokratie, Solidarität und Gerechtigkeit. </strong></p>
<p>Der AK Präsident ging aber auch auf die jüngsten verbalen Aggressionen und Entgleisungen einzelner politischer Hardliner im Land ein: „Demokratie lebt von Frieden, Freiheit und Sicherheit. Dies garantiert seit mehr als 70 Jahren Wohlstand und sozialen Ausgleich. Wir dürfen diesen Weg nicht verlassen, denn es geht um die gerechte Teilhabe aller in unserem Land. Die AK steht für gelebte Solidarität, für Gerechtigkeit und sozialen Ausgleich. Die Arbeitnehmer können sich auf die Schutzfunktion ihrer gesetzlichen Standes- und Interessenvertretung verlassen. Sorgen müssen wir uns machen über jene Hetzbotschafter, die Radikalisierung und Zwietracht säen wollen. Notfalls müssen wir wieder laut werden, um zu unseren demokratischen Werten zu stehen. Die Stärkung der Zivilgesellschaft ist aktueller denn je, auch wenn maßgebliche Vertreter der Regierung allzu oft Politik für Großindustrie, vermeintliche Leistungsträger, aber viel zu wenig für Arbeitnehmer-Familien, sozial Schwächere und Bedürftige in unserer Gesellschaft machen.“</p>
<p>Zangerl abschließend: „Vor allem im Hinblick auf die 100-Jahr-Feier unserer Republik sollten wir uns gerade jetzt überlegen, was unser Land groß gemacht hat. Nicht der Egoismus und die Ellenbogenmentalität: Sondern immer das solidarische Handeln. Das ist auch die eindeutige Antwort auf jene neoliberal-nationalen Kreise, die unsere soziale Marktwirtschaft entsorgen und durch ein System jeder gegen jeden ersetzen wollen. Wir erleben eine Verdrehung von Werten und eine Verrohung der Sprache, die einer demokratisch-humanen Gesellschaft zuwiderlaufen. Alle positiven Kräfte in unserem Land müssen sich lauter und entschiedener zu Wort melden gegen jede Form der Radikalisierung und Ausgrenzung.“</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Nächster Anschlag auf die Arbeitnehmer: Unternehmen werden nicht mehr geprüft, ob Sozialabgaben ordentlich bezahlt werden!</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Oct 2018 09:25:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ein weiterer Kniefall vor Industrie und Wirtschaft: Die Bundesregierung plant im Zuge der Kassenreform die GPLA-Prüfungen abzuschaffen. Bisher wurden diese Prüfungen, bei denen es unter anderem um die korrekte Zahlung von Sozialabgaben geht, hauptsächlich von den Krankenkassen durchgeführt. Im Zuge der Entmachtung der Krankenkassen und ihrer Zusammenführung in eine Österreichische Gesundheitskasse sollen diese]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein weiterer Kniefall vor Industrie und Wirtschaft: Die Bundesregierung plant im Zuge der Kassenreform die GPLA-Prüfungen abzuschaffen. Bisher wurden diese Prüfungen, bei denen es unter anderem um die korrekte Zahlung von Sozialabgaben geht, hauptsächlich von den Krankenkassen durchgeführt. Im Zuge der Entmachtung der Krankenkassen und ihrer Zusammenführung in eine Österreichische Gesundheitskasse sollen diese Prüfungen fallen. Der Hintergrund: Allein im Jahr 2017 wurde bei diesen Prüfungen festgestellt, dass Unternehmen österreichweit 129 Millionen Euro zuwenig an Sozialabgaben bezahlt haben. „Geld, das sich die Unternehmen nun sparen, obwohl es dabei um Beiträge der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geht – Beiträge, die sich vom Gehalt bis zur Pensionshöhe auswirken. Das ist nichts anderes als ein weiterer tiefer Griff in die Geldtaschen der Beschäftigten“, so AK Präsident Erwin Zangerl. In Zukunft sollen diese Gelder nicht mehr eingefordert werden können, überhaupt will die Regierung künftig Unternehmen weniger streng prüfen. „Für den, der zahlt, werden dann halt die Gesetze weniger streng ausgelegt“, so Zangerl.</p>
<p>„Während die Beschäftigten mit PR-Gags und seitenweis Inseraten, die von den Ruhmestaten der Regierung berichten, ruhig gestellt werden, wird im Hintergrund eine Bösartigkeit nach der anderen gegen sie geführt: 12-Stunden-Arbeitstag, 60-Stunden-Arbeitswoche, Arbeiten am Sonntag, aufs Spiel setzen des Gesundheitssystems, Beibehalten der Kalten Progression – diese Regierung wird nicht eher zufrieden sein, bis sie jeden Beschäftigen restlos ausgepresst hat“, sagt Zangerl.</p>
<p>Während am Rednerpult von ordentlichen Lohnabschlüssen die Rede ist und dass Leistung sich lohnen muss, sieht die Situation abseits des öffentlichen Scheinwerferlichts anders aus. „In Wirklichkeit geht es dieser neoliberalen Regierung nicht um die Entlastung der Arbeitnehmer oder die Würdigung ihrer Leistungen. Es geht allein um Machtsicherung und darum, den enorm teuren Staat und die Privilegienwirtschaft zu finanzieren und zwar auf Kosten der Beschäftigten“, so der AK Präsident.</p>
<p>„Türkis-Blau gaukelt den Menschen vor, dass sie von der neuen Konstellation profitieren. Landauf, landab wird etwa der Familienbonus inseriert, der ohnehin durch die Kalte Progression finanziert wird. Das heißt, die Familien finanzieren sich dieses Geschenk selbst. Und im Hintergrund zieht die Regierung ihre neoliberale Linie durch. Eine entfesselte Wirtschaft, ohne Rücksicht auf die Arbeitnehmer und ein entfesseltes Gesundheitssystem, das Milliarden kostet und die Ungleichheit größer macht, während die Versorgungssicherheit den Privaten in die Hände gespielt wird. Genau dorthin, wo es sich ein normaler Arbeiter nicht leisten kann. Das ist, was diese Regierung plant. Und egal ob christlich-sozial oder gar soziale Heimatpartei – das ‚sozial‘ ist in beiden Fällen das Papier nicht wert, auf das es gedruckt ist“, so Zangerl angesichts der jüngsten Regierungspläne.</p>
<p>&nbsp;</p>
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